Sonntag, 22. März 2009

Florida

Kaum hat Spring Break 2009 für mich angefangen ist es auch schon zu Ende. Gerade sind wir auf dem Heimweg. 18 Stunden Auto fahren…

Eine kleine Pause haben wir uns in einer Outlet Mall in Florida noch gegönnt, aber dann ging es geradewegs zurück nach West Lafayette, nach Purdue.

Beim letzten Mal war noch nicht ganz klar, ob wir das Space Shuttle sehen, aber heute kann ich sagen, dass wir live dabei waren als die Discovery letzte Woche gestartet ist. Den Tag über waren wir im Kennedy Space Center, eine Art Museum mit Touren zu Fertigungshallen der NASA. Gegen Abend wurden wir dann mit KSC Bussen (Kennedy Space Center) zu unserem Aussichtspunkt gebracht. Wir waren ca. 6 Meilen entfernt auf einer Halbinsel. Von dort aus hatten wir einen super Blick auf das Shuttle. Nach recht langem Warten war es dann 7:43 pm Ortszeit soweit. Mit einem heftigen Feuerball schiebt sich das Shuttle recht schnell in den Himmel. Ca. eine halbe Minute später hört man das atemberaubende Geräusch des Shuttles. Nach ca. 2-3 min war das Shuttle dann auch schon wieder verschwunden.

Nach Cape Canaveral ging es weiter nach Miami. Dort haben wir einen Tag auf Miami Beach, eine extra Insel, und einen Tag in Miami selber verbracht. Miami Beach hat einen sehr schönen Strand. Dort waren wir tagsüber am Strand baden und abends dann an der Strandpromenade was gutes Essen.
In Miami haben wir uns ein wenig in Downtown umgeschaut und waren in „Little Havanna“ einem Stadtteil typisch kubanisch essen. Außerdem haben wir einen kleinen State Park besucht.

Von Miami ging es über den Highway 1 nach Süden über die Keys (eine Inselkette südlich von Florida) nach Key West. Key West ist die größte Stadt auf der südlichsten Insel der Keys. Dort haben wir am St. Patricks Day ein bisschen das Nightlife von Key West mitgenommen und am nächsten Tag uns Downtown mit dem südlichsten Punkt der USA angeschaut.
Am nächsten Tag ging es die Inselkette wieder zurück Richtung Floridas Festland. Unterwegs waren wir Kayakfahren und an einem wunderschönen Strand mit Palmen und Delphinen.

Nächster Stopp war der Everglades National Park. Das ist der zweit größte National Park der USA und besonders wegen seiner Tierwelt sehenswert. Bei verschiedenen Touren haben wir viele verschiedene Vögel, Schildkröten und eine ganze Menge Alligatoren (leben im Süßwasser) gesehen. Außerdem gab es ein Krokodil (lebt im Salzwasser) und ein Manatee.
Nach einem erlebnisreichen Tag mit Pflanzen und Tieren ging es zu Jessicas Onkel südlich von Tampa, FL, zum Übernachten.

So viel zu meinem Spring Break 2009. Ab Montag fängt wieder der übliche Uni-Alltag an. In ca. 7 Wochen ist mein langer USA Trip auch schon wieder vorbei… mal schauen was ich bis dahin noch alles erlebe…

Bis dahin

Viele Grüße

Bastian

 

 

 

Sonntag, 15. März 2009

Spring Break

Seit Freitag hat nun also Spring Break angefangen. Spring Break heißt einfach eine Woche frei und keine Uni. Danach geht alles genauso weiter wie bisher auch.

Zusammen mit 4 Freunden hab ich mich nun auf den Weg auf einen ziemlich langen Road Trip gemacht. Wir haben uns ein Auto gemietet und uns das Ziel Miami und die Keys, Florida gesetzt. Erstes Ziel war der Great Smoky Mountains National Park an der Grenze zwischen North Carolina und Tennessee. Dort ziehen sich die Apalachen, ein Mittelgebirge entlang. Auf zirka 5000 Fuß haben wir uns sportlich betätig und sind gewandert. Wie der Name des National Park schon mit „Smoky“ andeutet war das Wetter nicht das Beste. Es war die ganze Zeit ziemlich neblig und bewölkt. Wir hatten aber trotzdem viel Spaß in der Natur.

Heute waren wir in Charleston. Das ist eine Küsten Stadt in South Carolina. Mit viel historischen Häusern und Sehenswürdigkeiten hatten wir einen schönen Tag. Eine ehemalige Reisplantage (heute Magnolienplantage) hat den Tag abgerundet.

Im Moment (während ich dies schreibe) sind wir auf dem Weg nach Cape Canaveral. Dort wollen wir morgen das Kennedy Space Center besuchen.

Was als nächstes so kommt schreib ich beim nächsten Mal.

Viele Grüße

Bastian

 

Purdue

Seit Januar bin ich nun schon in West Lafayette und studiere an der Purdue Universität. West Lafayette liegt ziemlich auf halber Strecke zwischen Chicago und Indianapolis. Zusammen mit 3 anderen Deutschen wohne ich in der Nähe des Campus.

So richtig viel aufregendes habe ich bisher nicht erlebt. Und auch an den Wochenenden bin ich meistens in West Lafayette. Außer zwei Mal. Einmal waren wir Skifahren. Zwei richtig coole Amerikaner haben uns gleich am ersten Wochenende nach Michigan gefahren wo wir einen Tag Skifahren waren. Michigan hat zwar nicht richtig hohe Berge aber zum ein bisschen Skifahren reicht es. Übernachtet haben wir bei den Amis zu Hause. Auffallend ist die wirklich sehr nette und großzügige Gastfreundlichkeit der Amerikaner.
Das Skifahrwochenende war zugleich auch das bisher einzige lange Wochenende. Montags war Martin Luther King Day und ein offizielle Feiertag.

Normalerweise habe ich im Moment kein Auto und erledige alles zu Fuß. Aber vor ein paar Wochen habe ich mir ein Auto gemietet und Betty besucht. Auf dem Weg nach Chicago habe ich noch ein paar Freunde mitgenommen, die dann Chicago angeschaut haben. Selbst bin ich weiter nach Fond du Lac, WI gefahren. Betty hat sich riesig über meinen Besuch gefreut. Samstags hat sie sich ein Auto gekauft und kräftig Probefahrten gemacht. Der Autohändler hat mich auch mal eingeladen mit einem Saturn Sky (Opel GT) zu fahren. Rund herum hat Betty morgens immer richtig gutes Frühstück gemacht und abends noch mal richtig viel gekocht.

In der Uni geht zurzeit ziemlich die Post ab. Wir schreiben Klausuren, haben Präsentationen und nebenbei noch jede Menge Hausaufgaben zu erledigen. Drum wurde es Zeit, dass Spring Break fällig geworden ist.

 

Fortsetzung des Winterurlaubs.

Hier auf meiner Seite ist zurzeit nicht wirklich was los. Da wird es mal Zeit, dass ich wieder was schreibe.

Zunächst ein bisschen was zu dem was ich alles erlebt habe.

Nach New York hat mich Michi wieder verlassen und Andy, Stefan und ich haben uns weiter auf den Weg nach Boston gemacht. Und anschließend über Plymouth weiter nach Philadelphia und Washington, DC.

In allen weiteren Städten gab es einiges zu sehen. Und wir hatten richtig viel Spaß. Und sind eine ganze Menge Auto gefahren.

Anschließend ging es zurück nach New York und dann nach West Lafayette zur Uni.