Dienstag, 23. Dezember 2008

Highway 1

Diesen Eintrag schreib ich gerade auf dem Weg nach Los Angeles auf dem Highway One. Die Sonne scheint und wir fahren gerade durch Malibu. Je näher wir Los Angeles kommen, desto dichter wird der Verkehr. Ich bin mal gespannt wie es dann dort aussieht.

Am letzten Samstag war noch mal richtig schönes Wetter. Wir haben uns Fahrräder ausgeliehen und sind ein bisschen an der Küste lang gefahren und die Golden Gate Brücke auf und ab. Mit dem Fahrrad und auch zu Fuß bekommt man noch mal einen ganz anderen Eindruck von der Stadt. Es geht nämlich ständig sehr steil Berg auf und ab, was schon bissle anstrengend sein kann.

Seit Samstagabend ist mein Bruder angereist. Jetzt sind wir also zu viert (Andy, Stefan (Freund von Andy), Michi und ich). Nachdem wir aus dem Hostel ausgecheckt haben sind wir noch ein bisschen in der Stadt rum gefahren und haben noch die letzten Eindrücke von San Francisco mitgenommen. Anschließend haben wir uns auf den Weg nach Los Angeles gemacht. Unser erster Stopp war in Monterey und unser zweiter in Santa Barbara. Als Reiseweg haben wir uns den sehr schönen Highway One ausgesucht. Unterwegs haben wir Robben, Seeelefanten und sehr schöne Küstenabschnitte gesehen.

So, am Horizont seh ich schon LA, es wir Zeit den Laptop wieder einzupacken.

Ich wünsche allen Frohe Weihnachten und schöne, geruhsame und besinnliche Feiertage. Und außerdem einen Guten Rutsch und einen guten Start im neuen Jahr 2009.

Und auf Englisch: I wish you all Merry Christmas and a Happy New Year.

Vielen Dank, dass ihr immer alle meinen Blog so fleißig lest.

Viele Grüße

Bastian

Freitag, 19. Dezember 2008

San Francisco

Am Samstag den 13. Dezember bin ich hier in San Francisco angekommen. Zusammen mit Andy und Stefan bin ich nun bis nächsten Sonntag hier in San Francisco. Unser Hostel, das USA-Hostel, ist direkt in Downtown San Francisco und alles zu Fuß oder auch mit dem Bus gut zu erreichen.

Kaum angekommen haben wir angefangen die Stadt zu erkunden. Wir haben uns einen City-Pass gekauft und haben mal einige Sachen davon ausgecheckt. Unter anderem waren wir in Alcatraz. Das ist eine Insel in der Bucht von San Francisco. Dort war früher ein Gefängnis, das bekannt dafür ist, dass niemand ausgebrochen ist. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, es hat immer geregnet, als wir irgendwo drin waren. Somit war der Ausflug nach Alcatraz richtig gut. Außerdem waren wir noch auf dem Coit Tower, sind mit der legendären Cable Bahn gefahren und haben Seelöwen gesehen.

Allgemein ist das Wetter hier in San Francisco bisher deutlich kühler als wir es von Californien erwartet hätten. Es ist zwar deutlich wärmer als in Wisconsin, und Schnee gibt es in SF auch keinen, aber mit ca. 40°F ist es recht mild.

Allgemein gefällt es mir in San Francisco recht gut. Die Stadt ist sehr schön und überhaupt nicht typisch amerikanisch. Die Häuser stehen alle dicht gedrängt. In der einen Ecke sieht es aus wie eine italienische Kleinstadt, und in der anderen Ecke fühlt man sich eher wie in Paris. Die Menschen sind alle sehr freundlich und alle sehr hilfsbereit. San Francisco ist eine sehr weltoffene Stadt und man trifft alle möglichen Menschen.

Gestern sind wir vom Yosemite National Park zurückgekommen. Schon Vorgestern haben wir uns auf den Weg zum National Park gemacht, wo wir abends in einem Hotel eingecheckt haben. Der Yosemite National Park ist ein Gebirge mit relativ hohen Bergen. Schon auf dem Weg dorthin mussten wir Schneeketten aufziehen und haben Pässe mit Höhen von 6000 feets überwunden. Heute sind wir nun im eigentlichen Yosemite Valley unterwegs gewesen. Früh aus dem Hotel raus und ab zum Wandern. Unsere Ausrüstung war nicht die Beste, aber das hat uns nicht davon abhalten können durch tiefsten Schnee und steil den Berg rauf zu wandern. Auf unserer Tour durch das Tal kamen wir an Wasserfällen und Seen vorbei. Das Wetter war super und insgesamt war das ein richtiger schöner Tag in der amerikanischen Natur.

Die Woche in San Francisco ist noch nicht zu ende. Das nächste Mal erzähl ich vom Rest der Woche hier in San Francisco.

Viele Grüße

Bastian

Abschied von Fond du Lac

Die letzten Wochen in Fond du Lac waren noch mal richtig schön. In der Zwischenzeit hatte ich mich richtig gut eingelebt. Bei Betty hab ich Nikolaus mit Süßigkeiten eingeführt, worüber sie sich sehr gefreut hat. Außerdem haben wir an einem Abend Spätzle gemacht. Einer der beiden Mitbewohner hat auch einen Teller gegessen und war begeistert. Er hat gemeint das letzte Mal hat er Spätzle vor 20 Jahren bei seiner Oma, die aus Deutschland kam, gegessen.

In der Firma war ich im Enigneering Department.

Am letzten Tag, Freitag den 12. Dezember, musste ich mich dann allerdings von Allen verabschieden. Morgens habe ich einen Rundgang durch die Firma gemacht und mich bei allen Bekannten verabschiedet. Anschließend wurde ich von meinem Supervisor zum Mittagessen eingeladen.

Abends war ich mit Betty, John und Allison Pizza essen. Zum Abschied hab ich Betty ein Fotoalbum von meinen Erlebnissen geschenkt, worüber sie sich sehr gefreut hat. Von John und Allison habe ich ein T-Shirt von Wisconsin bekommen.

Danach ging es mit dem Greyhound-Bus nach Chicago, von wo morgens mein Flug nach San Francisco ging.

Viele Grüße

Bastian

Thanksgiving

Thanksgiving ist jetzt auch schon wieder eine ganze Weile her, aber ich wollte trotzdem ein bisschen darüber berichten. Zusammen mit 4 anderen Freunden hab ich mich auf den Weg nach Toronto gemacht. Wir haben uns in Chicago getroffen und sind alle zusammen in Richtung Ohio gefahren. Dort wohnt Sebastian G, bei dem wir die erste Nacht geblieben sind und der auch dabei war. Am nächsten Tag sind wir dann also dann zu fünft nach Detroit, dort über die Grenze nach Kanada und weiter nach Toronto gefahren. Toronto, eine sehr schöne Stadt mit einer relativ kleinen Innenstadt hat ein bisschen europäisches Flair. Übernachtet haben wir im scheinbar besten Hostel Nordamerikas. Vom CN-Tower, einer der höchsten Türme in Amerika, haben wir die Aussicht genossen. Von dort aus haben wir dann die längste Straße gesehen, mit 1600 km. Auf unserem Weg durch die Stadt haben wir den besten Kaffee Torontos getrunken. Abends waren wir in einer der größten Diskotheken Amerikas. So in etwa lässt sich also die größte Stadt Kanadas beschreiben ;-)

Das Auto fahren in Kanada ist allerdings recht öde. Höchstgeschwindigkeit in Ontario ist 100 km/h. Da Kanada auch alles andere als klein ist sind Autofahrten also sehr langwierig.

Nach 2 Tagen in Toronto ging es zu den Niagara Fällen weiter. Die Niagara Fälle sind nicht die größten Wasserfälle, aber die bei denen am meisten Wasser auf einmal runter fällt. Die Fälle an sich sind atemberaubend und richtig schön anzuschauen. Von der kanadischen Seite hat man eine prima Aussicht auf die Niagara Fälle. Gegenüber der Fälle ist eine kleine Stadt mit sehr aufwendiger Lichtreklame. Die Stadt hat eine richtige Skyline und in jeder Ecke blinkt irgendwas. Erwartet hätte ich ein bisschen mehr Natur und weniger Stadtleben.

Nach Hause sind wir dann am Stück durchgefahren, über den Bundesstaat New York nach Ohio und über Indiana nach Illinois, wo wir uns wieder getrennt haben und jeder wieder seiner Praktikumstätigkeit ging.

Viele Grüße

Bastian