Jetzt sind es noch 2 Wochen bis ich wieder zurück nach Deutschland komme. Auf der einen Seite ist es ein bisschen Schade, dass meine lange Reise schon vorbei ist, auf der anderen Seite freue ich mich schon wieder darauf zurück zu kommen und wieder viele bekannte Gesichter sehen darf.
Die letzten beiden Wochen werden noch mal etwas anstrengend, zumal es Abschlusspräsentationen und Klausuren zu erledigen gibt. In den letzten Tagen ist geplant, dass wir uns noch mal bei den Amerikanern, mit denen wir jetzt über ein Jahr lang zusammen sind, verabschieden.
Am Sonntag Abend den 10. Mai geht dann mein Flieger ab Chicago, direkt nach Frankfurt, wo er am Montag dann ankommt.
Bis bald
Viele Grüße
Bastian
Sonntag, 26. April 2009
Gegen Ende...
Ostern
Meine Florida Reise liegt nun auch schon wieder ein ganzes Stück zurück. Da hab ich in der Zwischenzeit schon wieder was neues erlebt.
Über Ostern haben wir uns ein Auto gemietet und sind nach New Orleans, Louisiana gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir in St. Louis halt gemacht. Dort gibt es einen großen Bogen zu sehen. Als nächstes Waren wir in Memphis, an der Stelle, wo Martin Luther King ermordet wurde und in Graceland, wo der legendäre Elvis Presley gelebt hat. In New Orleans selber haben wir uns ein Sumpfgebiet angeschaut und das Nachtleben mit genommen. Auf dem Heimweg haben wir in Lynchberg, Tennessee bei der Jack Daniels Destilliere und in Nashville, Tennessee halt gemacht.
Alles in allem war das mal wieder ein Trip der sich gelohnt hat und wir alle viel Spaß hatten.
Viele Grüße Bastian
Sonntag, 22. März 2009
Florida
Kaum hat Spring Break 2009 für mich angefangen ist es auch schon zu Ende. Gerade sind wir auf dem Heimweg. 18 Stunden Auto fahren…
Eine kleine Pause haben wir uns in einer Outlet Mall in Florida noch gegönnt, aber dann ging es geradewegs zurück nach West Lafayette, nach Purdue.
Beim letzten Mal war noch nicht ganz klar, ob wir das Space Shuttle sehen, aber heute kann ich sagen, dass wir live dabei waren als die Discovery letzte Woche gestartet ist. Den Tag über waren wir im Kennedy Space Center, eine Art Museum mit Touren zu Fertigungshallen der NASA. Gegen Abend wurden wir dann mit KSC Bussen (Kennedy Space Center) zu unserem Aussichtspunkt gebracht. Wir waren ca. 6 Meilen entfernt auf einer Halbinsel. Von dort aus hatten wir einen super Blick auf das Shuttle. Nach recht langem Warten war es dann 7:43 pm Ortszeit soweit. Mit einem heftigen Feuerball schiebt sich das Shuttle recht schnell in den Himmel. Ca. eine halbe Minute später hört man das atemberaubende Geräusch des Shuttles. Nach ca. 2-3 min war das Shuttle dann auch schon wieder verschwunden.
Nach Cape Canaveral ging es weiter nach Miami. Dort haben wir einen Tag auf Miami Beach, eine extra Insel, und einen Tag in Miami selber verbracht. Miami Beach hat einen sehr schönen Strand. Dort waren wir tagsüber am Strand baden und abends dann an der Strandpromenade was gutes Essen.
In Miami haben wir uns ein wenig in Downtown umgeschaut und waren in „Little Havanna“ einem Stadtteil typisch kubanisch essen. Außerdem haben wir einen kleinen State Park besucht.
Von Miami ging es über den Highway 1 nach Süden über die Keys (eine Inselkette südlich von Florida) nach Key West. Key West ist die größte Stadt auf der südlichsten Insel der Keys. Dort haben wir am St. Patricks Day ein bisschen das Nightlife von Key West mitgenommen und am nächsten Tag uns Downtown mit dem südlichsten Punkt der USA angeschaut.
Am nächsten Tag ging es die Inselkette wieder zurück Richtung Floridas Festland. Unterwegs waren wir Kayakfahren und an einem wunderschönen Strand mit Palmen und Delphinen.
Nächster Stopp war der Everglades National Park. Das ist der zweit größte National Park der USA und besonders wegen seiner Tierwelt sehenswert. Bei verschiedenen Touren haben wir viele verschiedene Vögel, Schildkröten und eine ganze Menge Alligatoren (leben im Süßwasser) gesehen. Außerdem gab es ein Krokodil (lebt im Salzwasser) und ein Manatee.
Nach einem erlebnisreichen Tag mit Pflanzen und Tieren ging es zu Jessicas Onkel südlich von Tampa, FL, zum Übernachten.
So viel zu meinem Spring Break 2009. Ab Montag fängt wieder der übliche Uni-Alltag an. In ca. 7 Wochen ist mein langer USA Trip auch schon wieder vorbei… mal schauen was ich bis dahin noch alles erlebe…
Bis dahin
Viele Grüße
Bastian
Sonntag, 15. März 2009
Spring Break
Seit Freitag hat nun also Spring Break angefangen. Spring Break heißt einfach eine Woche frei und keine Uni. Danach geht alles genauso weiter wie bisher auch.
Zusammen mit 4 Freunden hab ich mich nun auf den Weg auf einen ziemlich langen Road Trip gemacht. Wir haben uns ein Auto gemietet und uns das Ziel Miami und die Keys, Florida gesetzt. Erstes Ziel war der Great Smoky Mountains National Park an der Grenze zwischen North Carolina und Tennessee. Dort ziehen sich die Apalachen, ein Mittelgebirge entlang. Auf zirka 5000 Fuß haben wir uns sportlich betätig und sind gewandert. Wie der Name des National Park schon mit „Smoky“ andeutet war das Wetter nicht das Beste. Es war die ganze Zeit ziemlich neblig und bewölkt. Wir hatten aber trotzdem viel Spaß in der Natur.
Heute waren wir in Charleston. Das ist eine Küsten Stadt in South Carolina. Mit viel historischen Häusern und Sehenswürdigkeiten hatten wir einen schönen Tag. Eine ehemalige Reisplantage (heute Magnolienplantage) hat den Tag abgerundet.
Im Moment (während ich dies schreibe) sind wir auf dem Weg nach Cape Canaveral. Dort wollen wir morgen das Kennedy Space Center besuchen.
Was als nächstes so kommt schreib ich beim nächsten Mal.
Viele Grüße
Bastian
Purdue
Seit Januar bin ich nun schon in West Lafayette und studiere an der Purdue Universität. West Lafayette liegt ziemlich auf halber Strecke zwischen Chicago und Indianapolis. Zusammen mit 3 anderen Deutschen wohne ich in der Nähe des Campus.
So richtig viel aufregendes habe ich bisher nicht erlebt. Und auch an den Wochenenden bin ich meistens in West Lafayette. Außer zwei Mal. Einmal waren wir Skifahren. Zwei richtig coole Amerikaner haben uns gleich am ersten Wochenende nach Michigan gefahren wo wir einen Tag Skifahren waren. Michigan hat zwar nicht richtig hohe Berge aber zum ein bisschen Skifahren reicht es. Übernachtet haben wir bei den Amis zu Hause. Auffallend ist die wirklich sehr nette und großzügige Gastfreundlichkeit der Amerikaner.
Das Skifahrwochenende war zugleich auch das bisher einzige lange Wochenende. Montags war Martin Luther King Day und ein offizielle Feiertag.
Normalerweise habe ich im Moment kein Auto und erledige alles zu Fuß. Aber vor ein paar Wochen habe ich mir ein Auto gemietet und Betty besucht. Auf dem Weg nach Chicago habe ich noch ein paar Freunde mitgenommen, die dann Chicago angeschaut haben. Selbst bin ich weiter nach Fond du Lac, WI gefahren. Betty hat sich riesig über meinen Besuch gefreut. Samstags hat sie sich ein Auto gekauft und kräftig Probefahrten gemacht. Der Autohändler hat mich auch mal eingeladen mit einem Saturn Sky (Opel GT) zu fahren. Rund herum hat Betty morgens immer richtig gutes Frühstück gemacht und abends noch mal richtig viel gekocht.
In der Uni geht zurzeit ziemlich die Post ab. Wir schreiben Klausuren, haben Präsentationen und nebenbei noch jede Menge Hausaufgaben zu erledigen. Drum wurde es Zeit, dass Spring Break fällig geworden ist.
Fortsetzung des Winterurlaubs.
Hier auf meiner Seite ist zurzeit nicht wirklich was los. Da wird es mal Zeit, dass ich wieder was schreibe.
Zunächst ein bisschen was zu dem was ich alles erlebt habe.
Nach New York hat mich Michi wieder verlassen und Andy, Stefan und ich haben uns weiter auf den Weg nach Boston gemacht. Und anschließend über Plymouth weiter nach Philadelphia und Washington, DC.
In allen weiteren Städten gab es einiges zu sehen. Und wir hatten richtig viel Spaß. Und sind eine ganze Menge Auto gefahren.
Anschließend ging es zurück nach New York und dann nach West Lafayette zur Uni.
Montag, 5. Januar 2009
New York
Zu erst wünsche ich allen noch ein Gutes Neues Jahr.
Gerade eben habe ich New York verlassen, aber es heißt noch nicht endgültig Abschied nehmen von New York, denn mein Rückflug geht wieder ab New York. Ja, New York ist wirklich eine aufregende Stadt und voller Leben. Egal ob am hellen Tag oder mitten in der Nacht, am Times Square ist immer richtig was los und die Menschenmassen schieben sich durch die Straßen. Zwischen all den Menschen blockieren Taxis und Busse die Straße und die Skyscraper hängen voller Bildschirmen, von denen Werbung und Börsenkurse ausgestrahlt wird. Im Gegensatz dazu gibt es mitten in Manhatten den Central Park, der den Menschen eine wirkliche Erholung und der Stadt eine nötige Auflockerung bietet.
Am letzten Sonntag sind mein Bruder und ich am John-F.-Kennedy Flughafen in New York City gelandet. Andy und Stefan sind schon einen Tag vor uns hier angekommen. Mit der für New York typischen Subway haben wir uns auf den Weg zum Hotel, nach Manhatten gemacht. Das Hotel liegt westlich des Central Parks im Upper West Side Stadtviertel in der 71th. Unser Hotel wahr zwar mit dem Komfort von den anderen Hotels auf unserem Trip nicht zu vergleichen, aber zum Übernachten und Duschen war es ausreichend.
In Manhatten nur einem der fünf Bezirke von New York City spielt sich das meiste ab. Hier hat es den schon beschriebenen Times Square, das Empire State Building, Rockefeller Center und noch viel mehr. Gleich am Anfang haben wir einen Spaziergang durch Harlem gemacht. Harlem ist ein Viertel im Norden von Manhatten wo hauptsächlich Afro-Amerikaner leben. Dort gibt es recht alte Kirchen, schöne Wohnblöcke und eben typisches Leben zu betrachten. An Sylvester sind wir ein bisschen auf der 5th Av., eine sehr lebhafte Einkaufsstraße in der z.B. der größte Macy’s steht, rum gelaufen. Anschließend sind Andy und ich im Central Park Schlittschuh laufen gewesen. Den Jahreswechsel haben wir dann auf dem Times Square verbracht. Da die Amis seit dem 11. September 2001 sehr strenge und nicht immer ganz sinnvolle Sicherheitsrichtlinien haben war geschätzt die gesamte Polizei von ganz New York an diesem Abend am Times Square versammelt. Von der Polizei geleitet kamen wir also zum Times Square. Dort haben wir dann einige Stunden bei -10°C in der Kälte gestanden und auf Sylvester gewartet. Es waren zwar sehr, sehr viele Menschen da, aber für Sylvester war es erstaunlich ruhig. Insgesamt war es doch ein einmaliges Erlebnis Sylvester mit dem „Ball drop“ am Times Square zu feiern.
Michi und ich haben uns dann im neuen Jahr bei so einer Sightseeing Tour Tickets für die Attraktionen in New York gekauft. Damit waren wir dann auf dem Empire State Building. Das war wirklich super. Bei Sonnenuntergang kamen wir oben an und bei Nacht ging es wieder runter. Beide Lichtverhältnisse haben sehr schöne Eindrücke von New York vermittelt. Am nächsten Tag waren wir auf der Liberty Island und auf Ellis Island. Das sind zwei Insel im Süden von Manhatten, auf der einen steht das Wahrzeichen für die USA schlechthin, die Freiheitsstatue und auf Ellis Island war die Insel wo früher ein Großteil der Einwanderer angekommen sind.
Den Financial District mit Wall Street und Ground Zero, sowie die Brooklyn Bridge haben wir uns zu Fuß angeschaut. Den Rest von Manhatten mit unserem Sightseeings Bus oder per Subway. Abends waren wir auf einer Kneipentour in Brooklyn und als kleines Highlight auf einem NBA Spiel in New Jersey.
Freitag Abend, Atlanta Hawks vs. New Jersey Nets, IZOD Center: Voller Vorfreude haben wir uns auf den Weg über den Husdson River nach New Jersey gemacht. Der Fluß ist die Grenze der Bundesstaaten New York und New Jersey, also rein in den neuen Nahverkehrsverbund und los gings. Die Fans und auch das Spiel waren anfangs etwas verschlafen, aber ab dem 3. Viertel ging es richtig ab auf dem Spielfeld. Und als es dann Verlängerung gab war wirklich Stimmung im Stadion. Im Gegensatz zu unserem Fußballstadion stimmen die Fans sich nicht selber ein und jubeln für ihr Team, das meiste kommt aus vielen verteilten Bildschirmen im Stadion. Nach einer aufregenden Schlussphase hat unserer Team, die New Jersey Nets mit einem 3er nach dem Schlusssignal ganz knapp gewonnen.
Samstag waren wir noch im Museum und haben New York mit einer Night Tour per Bus ausklingen lassen.
Heute hat mich Michi leider schon wieder verlassen. Vom La Guardia Airport in Queens ging sein Flug zurück nach Deutschland.
Als nächstes steht für mich jetzt Boston auf der Liste, dazu beim nächsten Mal.
Viele Grüße
Basti